Ausstellungsprojekt mit begleitenden Veranstaltungen und Publikationen zur Geschichte von Mensch-Tier-Beziehungen im Ruhrgebiet

Das Ruhr Museum in Essen, der Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität zu Köln und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen befassen sich in ihrem Verbundprojekt mit der Repräsentation von Tieren und Mensch-Tier-Beziehungen von der Vormoderne bis zur Gegenwart in den Museen des Ruhrgebiets. Das Projekt hat fünf Themenschwerpunkte: Praktiken der Tiernutzung; Formen tiervermittelter Interaktion und Vergemeinschaftung; emotionale Bedeutung von Tieren; Geschichte der Repräsentation und Ästhetisierung von Tieren und die Geschichte der Wildtiere in einer urbanisierten und industrialisierten Region.

Im Frühjahr 2018 soll die erste Ausstellung im Essener Ruhr Museum eröffnet werden. Anschließend folgen weitere Stationen in den Industriemuseen in Rheinland und Westfalen. Einen zweiten Schwerpunkt bildet ein wissenschaftliches Begleitprogramm, zu dem die Tagung „Brauchen die Kulturwissenschaften einen Animal Turn? – Theoretische Grundlagen und konzeptionelle Probleme der Human-Animal-Studies“ im März 2018 den Auftakt bildet. Weitere Tagungen werden in den kommenden Jahren den einzelnen Themenschwerpunkten der geplanten Museumsausstellung gewidmet sein.

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